SPD Rheinmünster

 

Deutschlehrbücher für Flüchtlinge

Veröffentlicht in Ortsverein

Die SPD Ortsvereine in Lichtenau und Rheinmünster stellen Lehrbücher "Deutsch für Ausländer" der Gemeinde Rheinmünster und Stadt Lichtenau zur Verfügung.

"Die Deutsche Sprache zu lernen ist eine der vordinglichsten Aufgaben, die Flüchtlinge bewältigen müssen", so Hubertus Stollmaier von der SPD Rheinmünster. "Nur dann können sie erfolgreich bei uns Fuß fassen, um später auf eigenen Beinen zu stehen und unabhängig von staatlicher Unterstützung ihr Leben gestalten", führt Renate Schwarz von der SPD in Lichtenau weiter aus.

 

Mitglieder der beiden SPD Ortsvereine in Rheinmünster und Lichtenau überlegten, wie sie Flüchtlinge bei dieser Aufgabe unterstützen und schon frühzeitig vor den eigentlichen staatlich geförderten Deutschkursen oder auch parallel dazu einen Beitrag zur sprachlichen Integration leisten können. Presseberichte aus den letzten Wochen über in Karlsruhe von "Refucation" erstellte Lehrbücher "Deutsch - Bausteine, Deutsch für Flüchtlinge" führten zu der Erkenntnis, dass das Rad nicht immer neu erfunden werden muss. Gute Lehrbücher, die auch durch zusätzliches Material aus dem Internet ergänzt werden, stehen in unmittelbarer Umgebung zur Verfügung. Die beiden SPD Ortsvereine beschlossen daher, jeweils 50 dieser Lehrbücher zur Weiterleitung an Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen. Die Bestellung und Abholung in Karlsruhe war letztlich problemlos. Inzwischen wurden die Lehrbücher in den Rathäusern übergeben. Auch die Lichtenauer Gruppe Ehrenamtlicher, die sich zweimal wöchentlich mit den Flüchtlingen zum Deutschkurs trifft, erhielt etliche Exemplare. Eine Weiterverteilung an die Flüchtlinge in Rheinmünster und Lichtenau ist somit sichergestellt und sowohl die Verwaltungen in Rheinmünster und Lichtenau als auch die Spender der Lehrbücher freuen sich über den sinnvollen Einsatz von Geldspenden.

 

Hubertus Stollmaier
SPD Rheinmünster
3.7.2016

 

Gabriele Katzmarek

Ihre Bundestagsabgeordnete

 

Jonas Nicolas Weber

IHR LANDTAGSABGEORDNETER

 

Jusos Rastatt/Baden-Baden

 

Aktuelles aus dem Kreisverband

 

Neues aus dem Land

Die SPD Baden-Württemberg trauert um Professor Dr. Erhard Eppler. Der ehemalige Landesvorsitzende, Fraktionsvorsitzende und Bundesminister der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands ist heute im Alter von 92 Jahren in seiner Wahlheimat Schwäbisch Hall gestorben.

"Wir sind Erhard Eppler unendlich dankbar für das, was er uns alles gegeben hat. Er war eine herausragende Persönlichkeit der Sozialdemokratie, im Bund und in Baden-Württemberg, dessen Wertefundament und Prinzipientreue für uns wegweisend bleiben werden", erklärte der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch.

Die SPD Baden-Württemberg hat auf ihrem Landesparteitag in Heidenheim weitreichende Beschlüsse gefasst. "Die SPD ist der politische Vorwärtsgang in diesem Land", erklärte der Landesvorsitzende Andreas Stoch. "Nur die SPD kann Ökonomie, Ökologie und Soziales auf einmal!"

Impressionen vom Parteitag

Mündliche Verhandlung beim Verfassungsgerichtshof erst Anfang 2020

Die Bündnispartner für gebührenfreie Kitas in Baden-Württemberg haben bei einem weiteren Treffen in dieser Woche bekräftigt, an ihrem erklärten Ziel der Gebührenfreiheit dranzubleiben. "Wir lassen uns nicht davon abbringen, Familien im Land entlasten zu wollen - weder rechtlich noch politisch", erklärten die Bündnispartner gemeinsam. "Wir stehen da zusammen." Im März hatte die grün-schwarze Landesregierung das von der SPD gestartete Volksbegehren für gebührenfreie Kitas als rechtlich unzulässig erklärt. Daraufhin waren die Sozialdemokraten vor den Verfassungsgerichtshof gezogen.

Unter enormem Interesse und bester Stimmung haben sich die Bewerberinnen und Bewerber um den Parteivorsitz der SPD am Samstag in Filderstadt präsentiert. "Die SPD muss die Hoffnungsmacherpartei sein", rief der Landesvorsitzende Andreas Stoch unter großem Beifall von über 1000 Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten bei seiner Eröffnung der Konferenz. "Die anderen sind nur Angstmacherparteien." Die zweite Vorstellungsrunde in Baden-Württemberg findet statt am 23. September in Ettlingen.

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch hat die Ankündigung von Ministerpräsident Kretschmann, erneut zur Landtagswahl im Jahr 2021 anzutreten, als "wenig überraschend, aber auch wenig überzeugend" bezeichnet. "Es ist gut, dass es nun Klarheit gibt. Warum er zu dieser Entscheidung allerdings so lange gebraucht hat, bleibt sein Geheimnis", betonte der SPD-Chef.

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch sieht den heutigen Wahlabend mit gemischten Gefühlen. "Die SPD hat sowohl in Brandenburg als auch in Sachsen unter sehr schwierigen Vorzeichen bravourös für unsere demokratische Kultur und gegen politischen Extremismus gekämpft. Das war eine großartige Leistung."

Dass die SPD in Brandenburg nun offenbar weiterhin klar die Nase vorn habe, sei dabei ein ganz wichtiges Signal: "Wir können gewinnen, wenn wir unsere Erfolge deutlich machen und vor allem Vertrauen in die Zukunft schaffen. Das war eine beeindruckende Aufholjagd in den letzten Wochen. Das sollten wir uns alle zu Herzen nehmen." Die SPD in Brandenburg habe dort nun "ganz klar den Regierungsauftrag", so Stoch.

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch erklärt zur Zulassung des Volksbegehrens Artenschutz:

"Die Landesregierung konnte es sich schlichtweg nicht leisten, auch das zweite Volksbegehren innerhalb kürzester Zeit mit vorgeschobenen juristischen Argumenten scheitern zu lassen. Im Übrigen erstaunt es doch sehr, dass nach acht Jahren mit grünem Ministerpräsidenten und grünem Umweltminister die Bürger keinen anderen Weg sehen, als über ein Volksbegehren mehr Arten- und Naturschutz für Baden-Württemberg durchzusetzen.