SPD Rheinmünster

 

SPD auf der Kirwe in Schwarzach

Veröffentlicht in Ortsverein

Äpfel aus heimischem Anbau auf der Kirwe in Schwarzach zu verschenken hat schon Tradition bei der SPD in Rheinmünster. Zugleich ermöglicht dies den Einstieg in die Umfragethemen bei denen die SPD auch in diesem Jahr wieder die Meinungen der Bürgerinnen und Bürgern erfahren wollte.

Seit Jahren setzt sich die SPD Gemeinderatsfraktion für verlängerte Öffnungszeiten in den Kindergärten Rheinmünsters ein. Über die Zeit hinweg gab es auch unbestreitbar Verbesserungen. Trotzdem ist es immer noch nicht möglich, mit Kindern in einem der Kindergärten von Rheinmünster, einer Ganztagestätigkeit nachzugehen. 90 % der Umfrageteilnehmer fanden es wichtig, dass Öffnungszeiten von 10 Stunden angeboten werden. 10 % war dies unwichtig.

Bei der offiziellen Übergabe des Radweges zwischen Schwarzach und Hildmannsfeld gab es für unseren Bürgermeister die Möglichkeit an geeigneter Stelle das Thema Radweg Stollhofen/Schwarzach anzusprechen. Da die SPD dies seit langem thematisiert, war es jetzt wieder einmal Teil unserer Umfrage. Hierzu gab es die meisten Teilnehmer. 68 Teilnehmer befürworteten diesen Radweg und nur 2 waren gegen einen solchen Radweg. Dieses zustimmendes Ergebnis freut uns als SPD-ler natürlich besonders.

Nach der Sommerpause gab es die Information, dass die Gemeinde einen Zuschussantrag zur Sanierung des Hallenbades gestellt hat. 100 Millionen in einem Topf der Bundesregierung stehen hierfür bereit. 45 % Zuschuss bei geschätzten Kosten von 4,5 bis 5 Millionen wurden beantragt. Allein aus unserem Landkreis sind der SPD 3 Gemeinden bekannt, die gerne auf diesen Fördertopf zugreifen möchten. Da lag für die SPD die Frage nahe, wie es denn mit einer Hallenbadsanierung ausschaut, wenn keine Zuschüsse fließen. 100 % der Teilnehmer verlangten eine Sanierung des Rheinmünsteraner Hallenbades auch dann, wenn keine Zuschüsse fließen sollten. Das bestärkt die SPD-Gemeinderäte in ihrer Forderung, das Hallenbad auf jeden Fall zu sanieren. Wenn es sein muss in Etappen.

Geld wächst auch für die Gemeinde Rheinmünster nicht auf den Bäumen. Die anstehenden Aufgaben mit Realschulsanierung und Rathauserweiterung müssen bezahlt werden. Hierfür gibt es bereits zugesagte Fördermittel. Aber wie sehen es unsere Bürgerinnen und Bürger, wenn ein neues Feuerwehrgerätehaus und die Finanzierung der Schwimmhallenrenovierung in Konkurrenz zueinander stehen. Die Frage der SPD an die Bürger lautete: Soll das zentrale Feuerwehrhaus Priorität vor anderen Projekten, bspw. vor der Schwimmhalle erhalten. 27 % der Antworten waren dafür, dem Feuerwehrhaus bspw. vor der Schwimmhalle Priorität einzuräumen. 73 % sprachen sich jedoch dagegen aus. 

Noch zum Abschluss: Wie immer bei unseren Kirwe-Umfragen ist uns bewusst, dass diese nicht repräsentativ sind. Aber schon häufig durfte die SPD daraus lokalpolitische Forderungen ableiten. Verbesserte Kita-Öffnungszeiten, Radwege, Breitbandversorgung sind nur ein paar Themen aus der Vergangenheit, die früher oder später angegangen wurden.

 

Gabriele Katzmarek

Ihre Bundestagsabgeordnete

 

Jonas Nicolas Weber

IHR LANDTAGSABGEORDNETER

 

Aktuelles aus dem Kreisverband

 

Neues aus dem Land

12.11.2018 16:40
Mitgliederbefragung.
Der Wahlvorstand kann heute kein Ergebnis unserer Mitgliederbefragung zum Landesvorsitz mitteilen. Das Ergebnis ist zu knapp. Die Stimmen werden morgen nochmals ausgezählt.

Die SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier hat die heute Abend bekannt gewordenen Vorwürfe illegaler Parteienfinanzierung gegen die AfD als "ganz offensichtliche, schwere Korrumpierung" bezeichnet.

"Dieser Sumpf muss umgehend und vollständig ausgetrocknet werden", betonte Breymaier. "Schon jetzt ist klar: Trotz ihres moralinsauren Getues hat Frau Weidel das letzte Restchen an persönlicher Glaubwürdigkeit verloren. Die Strenge, die sie so gern als Monstranz vor sich herträgt, sollte sie nun selbst beherzigen und als Fraktionsvorsitzende der AfD zurücktreten - und besser ganz auf ihr Mandat verzichten."

Bei einem Treffen mit einer Elterninitiative, die sich für eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium stark macht, hat SPD-Generalsekretärin Luisa Boos ihre grundsätzliche Unterstützung für diesen Vorstoß zugesagt. Die Petition der Elterninitiative für das G9 haben bereits 31.744 Personen unterzeichnet.

Boos erklärte, sie trete dafür ein, das Angebot auszubauen, in neun Jahren zum Abitur zu kommen. "Die Möglichkeit zwischen G8 und G9 wählen zu können, trägt den Wünschen von Schülern, Eltern und Lehrern Rechnung", sagte die Generalsekretärin beim Treffen in Stuttgart. "Die SPD steht zur Gemeinschaftsschule. Unser Ziel muss es sein, dass alle Kinder und Eltern zwischen G8 und G9 wählen können. Diese Wahlfreiheit muss sowohl über verschiedene Schularten - wie der Gemeinschaftsschule und den beruflichen Gymnasien - als auch am allgemeinbildenden Gymnasium gewährleistet sein."

Die SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier hat den aktuellen Vorstoß der CDU für eine Aufweichung der Arbeitsbedingungen in der Gastronomie scharf kritisiert. "Was wir brauchen, sind nicht schlechtere, sondern bessere Arbeitsbedingungen in der Branche", erklärte Breymaier. "Was die CDU mal wieder als Flexibilisierung verkauft, ist nichts anderes als eine weitere Belastung für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer."

Die CDU-Fraktion hatte dieser Tage angekündigt, eine Bundesratsinitiative der grün-schwarzen Landesregierung einzubringen, um "die Arbeitszeit an betriebliche Erfordernisse anzupassen". Dabei gehe es nicht um eine Verlängerung der Gesamtarbeitszeit, sondern um "einen flexibleren Umgang mit der täglichen Höchstarbeitszeit".

SPD-Generalsekretärin Luisa Boos hat Innenminister Thomas Strobl im Fall Majd H. scharf attackiert: "Strobl ist ein Sicherheitsproblem für unser Land. Warum läuft ein polizeilich mehrfach einschlägig bekannter Mann frei herum, obwohl ein Haftbefehl vorlag und sogar Anwohner und Vermieter seit über einem Jahr Sturm gelaufen sind?"

Dazu komme, dass täglich Informationen in der BILD-Zeitung auftauchten, die nur Sicherheitsbehörden, Justiz und Innenministerium vorliegen dürften. "Der Innenminister hat seinen Laden nullkommanull im Griff. Maulwürfe in Ministerien oder Behörden sind ein Sicherheitsrisiko, das der Minister abstellen muss, indem er selbst für Aufklärung sorgt. Die Bevölkerung ist zurecht fassungslos", so Boos.

"Das ist kein hessisches Ergebnis, das ist ein Bundesergebnis. Die Parteien, die die Bundesregierung tragen, haben viel Vertrauen verspielt. In dieser Woche müssen wir intern klären, wie dieses Vertrauen zurückgewonnen werden kann und welche Konsequenzen aus den jüngsten Wahlergebnissen gezogen werden. I

Die SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier erklärt zur geplanten Spitzenkandidatur von Katarina Barley für die Europawahl: "Was für eine großartige Nachricht: Eine Europäerin für Europa! Ich kann mir für die deutsche Spitzenkandidatur der SPD keine bessere Persönlichkeit vorstellen."

"Die Genossinnen und Genossen in Bayern haben einen guten und soliden Wahlkampf geführt. Für sie und ihre Spitzenkandidatin Natascha Kohnen gab es keinen Rückenwind aus Berlin. Das Ergebnis der SPD ist bitter für uns alle.

Der politische Wecker der Republik hat heute in Bayern sehr laut geklingelt. Ich habe ihn gehört. Es wird nicht reichen, unsere Politik besser zu erklären. Wir werden eine Politik machen müssen, die sich auch selbst erklärt.

Der SPD-Landesvorstand hat am Donnerstagabend die Durchführung einer Mitgliederbefragung zum Landesvorsitz der SPD Baden-Württemberg beschlossen. Bereits zuvor hatten sich beide Bewerber um den Landesvorsitz, Leni Breymaier und Lars Castellucci, für eine solche Befragung der Parteibasis ausgesprochen. Die Mitgliederbefragung wird aus organisatorischen und zeitlichen Gründen ausschließlich per Briefwahl stattfinden. Der Zeitraum der Befragung ist vom 1. bis 19. November. Die Unterlagen gehen den Mitgliedern postalisch zu. Geplant ist, dass sich die Bewerberinnen und Bewerber zwischen dem 27. Oktober und dem 11. November in vier Regionalkonferenzen im Land vorstellen. Die genauen Termine werden in den nächsten Tagen bekannt gegeben.

Die SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier hat die von der AfD gestartete Meldeplattform für Beschwerden über Lehrkräfte als "niederträchtig und brandgefährlich" bezeichnet. "Wenn es noch eines Beleges bedurft hätte, was die AfD antreibt, dann ist es diese widerwärtige Aktion", so Breymaier.