SPD Rheinmünster

 

Medizinische Versorgung in Mittelbaden sichern

Veröffentlicht in Pressemitteilungen

Land und Bund müssen Verbesserungen umsetzen

Gemeinsam mit der sozialdemokratischen Bundestagsabgeordneten Gabriele Katzmarek und dem hiesigen Landtagsabgeordneten Ernst Kopp haben Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker der SPD über die medizinische Versorgung in Mittelbaden diskutiert. Im Mittelpunkt dieses Gedankenaustauschs stand das Klinikum Mittelbaden. „Uns Sozialdemokraten ist es wichtig, dass wir ein Krankenhaus in kommunaler Trägerschaft in unserer Region haben. Medizinische Qualität hat für uns dabei Vorrang vor wirtschaftlichen Betrachtungen“ so die Sozialdemokraten.

Die medizinische Versorgung in Mittelbaden zu sichern und zugleich weiterzuentwickeln, ist für die sozialdemokratischen Vertreterinnen und Vertreter wichtige Zukunftsaufgabe. Dabei sehe man sowohl den Bundesgesundheitsminister als auch die Landesregierung in der Pflicht. Diese müssten entsprechende Initiativen starten, um eine gute regionale Versorgung zu ermöglichen.

„Wir haben im Koalitionsvertrag mit der Union deutliche Verbesserungen vereinbart“, so die Rastatter Bundestagsabgeordnete Gabriele Katzmarek „Ich erwarte vom Bundesgesundheitsminister, dass er sich jetzt zügig an die Umsetzung macht.“ So habe man sowohl eine bessere Personalausstattung auf allen Stationen vereinbart, als auch eine bessere finanzielle Ausstattung der Kliniken.

Aber auch die Landesregierung steht in der Pflicht für die Menschen in Mittelbaden. „Das Landesinnenministerium und das Landesozialministerium sind für die Rettungskette beziehungsweise die Krankenhausbedarfsplanung zuständig“, so der Landtagsabgeordnete Ernst Kopp „Abwarten und Tee trinken hilft den Menschen und unserer medizinischen Versorgung nicht“. Im Vergleich zur Vorgängerregierung hat die grün-schwarze Landesregierung die Fördermittel deutlich gekürzt, anstatt ausreichend Mittel für die Modernisierung unserer Kliniken bereitzustellen.“ Das Klinikum Mittelbaden sei unmittelbar darauf angewiesen, dass Bund und Land verbesserte Rahmenbedingungen schaffen. Ohne diese seien eine Neuaufstellung und eine breite medizinische Versorgung in unserer Region auf Dauer sehr schwer.

Wichtige Zukunftsfragen seien mit Blick auf das Klinikum zu beantworten. Standortsicherung sei dabei ebenso wichtig, wie auch der richtige Umgang mit der Herausforderung durch den demographischen Wandel. Der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Jonas Weber unterstrich die Haltung seiner Fraktion: „Wir wollen ein starkes und zukunftsfähiges Klinikum. Eine Weiterentwicklung darf dabei nicht auf Kosten von Personal oder Patienten gehen.

Dieser elementare Teil der Daseinsversorgung muss uns auch etwas wert sein.“ Gemeinsam mit Kommunalpolitikern aus Baden-Baden, Bühl, Rastatt und Forbach wolle man für eine flächendeckende, gute medizinische Versorgung in der Region eintreten. Hierzu werden man die aufgeworfenen Fragen ausführlich diskutieren. Die versammelten Kommunalpolitiker baten die beiden Abgeordneten aus Land und Bund bei den zuständigen Ministerien nachzuhaken, um möglichst zügig Verbesserungen vor Ort zu spüren.

 

Gabriele Katzmarek

Ihre Bundestagsabgeordnete

 

Jonas Nicolas Weber

IHR LANDTAGSABGEORDNETER

 

Jusos Rastatt/Baden-Baden

 

Aktuelles aus dem Kreisverband

 

Neues aus dem Land

Die SPD Baden-Württemberg trauert um Professor Dr. Erhard Eppler. Der ehemalige Landesvorsitzende, Fraktionsvorsitzende und Bundesminister der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands ist heute im Alter von 92 Jahren in seiner Wahlheimat Schwäbisch Hall gestorben.

"Wir sind Erhard Eppler unendlich dankbar für das, was er uns alles gegeben hat. Er war eine herausragende Persönlichkeit der Sozialdemokratie, im Bund und in Baden-Württemberg, dessen Wertefundament und Prinzipientreue für uns wegweisend bleiben werden", erklärte der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch.

Die SPD Baden-Württemberg hat auf ihrem Landesparteitag in Heidenheim weitreichende Beschlüsse gefasst. "Die SPD ist der politische Vorwärtsgang in diesem Land", erklärte der Landesvorsitzende Andreas Stoch. "Nur die SPD kann Ökonomie, Ökologie und Soziales auf einmal!"

Impressionen vom Parteitag

Mündliche Verhandlung beim Verfassungsgerichtshof erst Anfang 2020

Die Bündnispartner für gebührenfreie Kitas in Baden-Württemberg haben bei einem weiteren Treffen in dieser Woche bekräftigt, an ihrem erklärten Ziel der Gebührenfreiheit dranzubleiben. "Wir lassen uns nicht davon abbringen, Familien im Land entlasten zu wollen - weder rechtlich noch politisch", erklärten die Bündnispartner gemeinsam. "Wir stehen da zusammen." Im März hatte die grün-schwarze Landesregierung das von der SPD gestartete Volksbegehren für gebührenfreie Kitas als rechtlich unzulässig erklärt. Daraufhin waren die Sozialdemokraten vor den Verfassungsgerichtshof gezogen.

Unter enormem Interesse und bester Stimmung haben sich die Bewerberinnen und Bewerber um den Parteivorsitz der SPD am Samstag in Filderstadt präsentiert. "Die SPD muss die Hoffnungsmacherpartei sein", rief der Landesvorsitzende Andreas Stoch unter großem Beifall von über 1000 Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten bei seiner Eröffnung der Konferenz. "Die anderen sind nur Angstmacherparteien." Die zweite Vorstellungsrunde in Baden-Württemberg findet statt am 23. September in Ettlingen.

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch hat die Ankündigung von Ministerpräsident Kretschmann, erneut zur Landtagswahl im Jahr 2021 anzutreten, als "wenig überraschend, aber auch wenig überzeugend" bezeichnet. "Es ist gut, dass es nun Klarheit gibt. Warum er zu dieser Entscheidung allerdings so lange gebraucht hat, bleibt sein Geheimnis", betonte der SPD-Chef.

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch sieht den heutigen Wahlabend mit gemischten Gefühlen. "Die SPD hat sowohl in Brandenburg als auch in Sachsen unter sehr schwierigen Vorzeichen bravourös für unsere demokratische Kultur und gegen politischen Extremismus gekämpft. Das war eine großartige Leistung."

Dass die SPD in Brandenburg nun offenbar weiterhin klar die Nase vorn habe, sei dabei ein ganz wichtiges Signal: "Wir können gewinnen, wenn wir unsere Erfolge deutlich machen und vor allem Vertrauen in die Zukunft schaffen. Das war eine beeindruckende Aufholjagd in den letzten Wochen. Das sollten wir uns alle zu Herzen nehmen." Die SPD in Brandenburg habe dort nun "ganz klar den Regierungsauftrag", so Stoch.

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch erklärt zur Zulassung des Volksbegehrens Artenschutz:

"Die Landesregierung konnte es sich schlichtweg nicht leisten, auch das zweite Volksbegehren innerhalb kürzester Zeit mit vorgeschobenen juristischen Argumenten scheitern zu lassen. Im Übrigen erstaunt es doch sehr, dass nach acht Jahren mit grünem Ministerpräsidenten und grünem Umweltminister die Bürger keinen anderen Weg sehen, als über ein Volksbegehren mehr Arten- und Naturschutz für Baden-Württemberg durchzusetzen.